Theater asozial
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kritisches Theater junger Menschen

Immer Dienstags

Das Ensemble des Theaters trifft sich zur neuen Produktion. Immer Dienstags im Alten Bauhof Ottensheim.

Unsere neue Heimat, der Alte Bauhof Ottensheim, eröffnet uns alle Möglichkeiten, in professioneller Weise an unserer neuen Produktion zu arbeiten. Noch wollen wir nicht verraten, worum es geht. Aber so viel sei verraten: Es wird wieder hart, knapp an der Erträglichkeitsgrenze und intensiv.

Böses Mädchen

24./25./26. September 2021

Ein Mann, eine Frau, ein Mädchen, eine Nacht in ein heruntergekommenes Haus. Das sind die Ingredienzien für das Schauspiel Böses Mädchen von Lothar Kittstein (UA 2011 im Theater Bonn).

Wie Gespenster aus der Vergangenheit tauchen eine Frau und ein Mädchen im Haus und im Leben eines älteren Mannes (wieder) auf. Wie die drei zu einander stehen, ist ungewiss. Vielleicht ist die Frau die Tochter des Mannes, vielleicht auch seine ehemalige junge Geliebte, vielleicht ist das Mädchen und die Frau die selbe Person, vielleicht aber auch nicht. Viele Fragezeichen und ein großes Verwirrspiel. Was aber in jedem Fall deutlich wird ist die Macht, die vom Mann ausgeht und die Abhängigkeit der Frau. Gewalt, Unterdrückung und Missbrauch schweben im Raum und machen den Abend zu einem bedrückenden Erlebnis.

Die Spielerinnen und Spieler vom Theater asozial zeigen sich von ihrer besten Seite und bringen dieses schwierige Stück in einer Stunde und 20 Minuten auf die Bühne. Kraftvoll, intensiv und voller Spielfreude. Das Publikum war betroffen und begeistert zugleich.

Ein verstörender und dennoch großer Theaterabend im neugeschaffenen Alten Bauhof Ottensheim – DER Kulturstätte!

Schauspiel und Regie: Eva Lackner, Lilly Weiß und Wolfgang Rohm

Technik: Nelli Serglhuber und Valentin Kainzbauer

Was ist los mit Daniela Dunoz?

Von männlichen Männern und fraulichen Frauen
von Männern, die Frauen sind und Frauen, die Männer sind.
Und überhaupt: Sind Muskeln und ein Penis die Hauptsache am Mann?

In diesem Stück von Suzanna van Lohuizen spielen wir von richtigen Männern und Frauen, und von den Menschen dazwischen – trans*identen.

In der Bearbeitung von Wolfgang Rohm und Eva Lackner

Premiere: 25. Sept. 2020, 19:30
Der Ort wird noch bekanntgegeben.

Gefördert mit Mitteln der Kulturförderung des Landes OÖ und der Marktgemeinde Ottensheim

Asozial goes Lissabon

25. April 2020, 18:00 Uhr

Cinema Sao Jorge – Lissabon/Portugal

Auftritt des Ensembles des Theater asozial im Rahmen des Festival Politica 2020.

Wir sind eingeladen, bei der vierten Auflage des Festival Politica in Lissabon mit unserem Stück „2 – last exit missd“ aufzutreten. Eine Bewegungstheaterperformance zum Klimawandel. Wir erforschen, wie das Leben im Jahr 2050 sein wird, wenn wir weiterhin so konsequent wie bisher eine Veränderung in der Klimapolitik verweigern.

Hubert von Goisern Kulturpreis 2019

Unser Theaterpädagoge Wolfgang Rohm ist einer der Preisträger beim diesjährigen Hubert von Goisern Kulturpreis für das Gesamtprojekt „Theater asozial“. Eine ganz besondere Anerkennung dafür, dass Kinder- und Jugendtheater nicht einfach nur kindliches Spiel beinhaltet, sondern ernsthaftes Theater auf die Bühne bringt und Kunst schafft.

Wir sind ein Theater ohne Heimat – wir sind nicht gebunden an einen bestimmten Ort. Das verschafft uns Freiheiten und Möglichkeiten, auch wenn es mitunter bequemer wäre, über eine feste Spielstätte zu verfügen.

Seit nunmehr fünf Jahren spielen wir nun an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Themen. Und wir zeigen: Kinder- und Jugendtheater ist kein Ort, an dem schlechte Krippenspiele gespielt werden, sondern ein Ort, an dem sich junge Menschen mit wichtigen und sozial relevanten und mitunter auch mit schwierigen Themen auseinandersetzen.

Die Preisverleihung findet am 27. Mai 2019 im Schloss Mirabell in Salzburg statt.

Pressemeldung Salzburger Nachrichten vom 15. Mai 2019:
https://www.sn.at/salzburg/kultur/hubert-von-goisern-preis-an-innovative-kuenstler-vergeben-70222693

Neues Stück – neues Spiel

Trans*gender, Mann, Frau, oder divers, Und jede Menge Vorurteile, die diese Themen begleiten.

Unser neues Stück wird sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Anhand der authentischen Geschichte der Daniela Dunoz setzt sich das Ensemble des Theaters asozial mit diesen durchaus heiklen und emotionsgeladenen Themen auseinander. Menschen, die sich in einem falschen Körper wähnen und sich schließlich zu einer Geschlechtsumwandlung entschließen, leiden sowohl an rechtlichen Hürden, als auch an gesellschaftlichen Barrieren und Vorurteilen. Erzählt wird diese Geschichte aus der Perspektive von Kindern, die von Daniela Dunoz betreut werden.

Argentinien im ausgehenden 20. Jahrhundert, in einem Armenviertel von Buenos Aires. Daniela Dunoz kümmert sich gemeinsam mit ihrem Ehemann um Waisen- und Pflegekinder – bis ihre Geschlechtsumwandlung, die sie heimlich im Ausland vorgenommen hatte, auf Grund einer Anzeige bei Gericht publik und sie selbst verhaftet wird.

Premiere voraussichtlich im Juni 2019.

Gefördert mit Mitteln der Kulturabteilung des Landes Oberösterreich.

großartiger Abend mit Mini-Dramen 

Jedes Mini-Drama ist ein Übungsstück, eine Miniatur, ein Experiment. Das Ensemble des Theaters asozial hat diese Kurz-Performances auf die Bühne gebracht und dabei Skurriles, Ernstes, Heiteres und Humorvolles wunderbar in Szene gesetzt. 

Mini-Dramen stellen an die Spielerinnen und Spieler höchste Ansprüche. In äußerst kurzer Zeit müssen Inhalt und Figuren prägnant in Szene gesetzt werden. Eine Herausforderung für alle.