Theater asozial - Ottensheim
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kritisches Theater junger Menschen

Hubert von Goisern Kulturpreis 2019

Unser Theaterpädagoge Wolfgang Rohm ist einer der Preisträger beim diesjährigen Hubert von Goisern Kulturpreis für das Gesamtprojekt „Theater asozial“. Eine ganz besondere Anerkennung dafür, dass Kinder- und Jugendtheater nicht einfach nur kindliches Spiel beinhaltet, sondern ernsthaftes Theater auf die Bühne bringt und Kunst schafft.

Wir sind ein Theater ohne Heimat – wir sind nicht gebunden an einen bestimmten Ort. Das verschafft uns Freiheiten und Möglichkeiten, auch wenn es mitunter bequemer wäre, über eine feste Spielstätte zu verfügen.

Seit nunmehr fünf Jahren spielen wir nun an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Themen. Und wir zeigen: Kinder- und Jugendtheater ist kein Ort, an dem schlechte Krippenspiele gespielt werden, sondern ein Ort, an dem sich junge Menschen mit wichtigen und sozial relevanten und mitunter auch mit schwierigen Themen auseinandersetzen.

Die Preisverleihung findet am 27. Mai 2019 im Schloss Mirabell in Salzburg statt.

Pressemeldung Salzburger Nachrichten vom 15. Mai 2019:
https://www.sn.at/salzburg/kultur/hubert-von-goisern-preis-an-innovative-kuenstler-vergeben-70222693

Neues Stück – neues Spiel

Trans*gender, Mann, Frau, oder divers, Und jede Menge Vorurteile, die diese Themen begleiten.

Unser neues Stück wird sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Anhand der authentischen Geschichte der Daniela Dunoz setzt sich das Ensemble des Theaters asozial mit diesen durchaus heiklen und emotionsgeladenen Themen auseinander. Menschen, die sich in einem falschen Körper wähnen und sich schließlich zu einer Geschlechtsumwandlung entschließen, leiden sowohl an rechtlichen Hürden, als auch an gesellschaftlichen Barrieren und Vorurteilen. Erzählt wird diese Geschichte aus der Perspektive von Kindern, die von Daniela Dunoz betreut werden.

Argentinien im ausgehenden 20. Jahrhundert, in einem Armenviertel von Buenos Aires. Daniela Dunoz kümmert sich gemeinsam mit ihrem Ehemann um Waisen- und Pflegekinder – bis ihre Geschlechtsumwandlung, die sie heimlich im Ausland vorgenommen hatte, auf Grund einer Anzeige bei Gericht publik und sie selbst verhaftet wird.

Premiere voraussichtlich im Juni 2019.

Gefördert mit Mitteln der Kulturabteilung des Landes Oberösterreich.

großartiger Abend mit Mini-Dramen 

Jedes Mini-Drama ist ein Übungsstück, eine Miniatur, ein Experiment. Das Ensemble des Theaters asozial hat diese Kurz-Performances auf die Bühne gebracht und dabei Skurriles, Ernstes, Heiteres und Humorvolles wunderbar in Szene gesetzt. 

Mini-Dramen stellen an die Spielerinnen und Spieler höchste Ansprüche. In äußerst kurzer Zeit müssen Inhalt und Figuren prägnant in Szene gesetzt werden. Eine Herausforderung für alle.